Perspektivwechsel

Spiegelung-Freiraumfrau

Bei meinem letzten Beitrag “Freiraumbus: Klarheit am Riegsee” wurde mir am Ende wieder klar, wie gut mir der Perspektivwechsel im Freiraum tut. Wobei ich dann, in Klammern meinte, das Wort Perspektivwechsel sei langsam so eine Worthülse, wird doch sehr inflationär verwendet. Daraufhin widersprachen Dr. Bernd Slaghuis und Sascha Theobald auf Twitter. Perspektivwechsel sei nicht out. Nur weil es von einigen inflationär verwendet wird, ist Perspektivwechsel eine wunderbare Methode. Und sie haben Recht!!!

Perspektivwechsel ist eine Methode, die ich seit meinem Studium der Innenarchitektur konsequent anwende. Das klassische Entwerfen, wie ich es gelernt habe, ist das Skizzieren von unterschiedlichen Möglichkeiten aus verschiedenen Perspektiven. Von oben draufschauen, oder es von unten beleuchten, um die Ecke denken und sich fragen, wie geht es da weiter. Eine Vielzahl von Lösungsmöglichkeiten aufzeigen und am Ende die für den aktuellen Moment passenste auswählen. So geht Entwerfen, so arbeite ich im Coaching und ebenso bei der Raumberatung. Der Perspektivwechsel ist eine meiner Arbeitsmethoden, egal wie inflationär das Wort benutzt wird. Und deshalb habe ich meine Aussage, die ich in Klammern gesetzt hatte, wieder entfernt.

Vielen Dank, lieber Bernd, lieber Sascha für Euren Einspruch. Ihr habt mich damit zu weiterem Nachdenken angeregt und den Impuls für diesen Blogbeitrag gegeben.

Perspektivwechsel ist auch ein schönes Wort für meine Sammlung von gezeichneten Begriffen. Kommt auf meine to-do-Zeichenliste.

Freiraumbus: Klarheit am Riegsee

Aquarell vom Riegsee von FreiraumfrauDieses Aquarell habe ich schon im Mai gemalt, als ich das erste Mal am Riegsee war. So ein klarer blauer Weitblick erwartet mich auch diese Woche, als mein Freiraumbus dort auf dem Campingplatz steht. Ich habe Glück und ergattere für eine Nacht einen der Premiumplätze mit genialer Aussicht. Um mich herum machen die Menschen Urlaub und ich arbeite.
Ich spüre, dass ich zu anderen und größeren Ergebnissen gelange, wenn ich in der Natur und mit diesem gigantischen Weitblick arbeite. Der intensive Perspektivwechsel schafft Freiraum und Klarheit.

Mehr zum Thema Freiraum findet Ihr hier:
Gedankensprünge am See sortieren
Freiraum2013, noch mehr Skizzen
Blaumacher-Interview

Freiraumbus: Von Wunschkunden, Glühwürmchen und einem Regensee

WunschkundenIn regelmäßigen Abständen mache ich mir Gedanken über meine Wunschkunden und mein Angebot. Wie passend, dass mir gerade jetzt die Losgöttin hold ist. Ich habe das Glück und gewinne bei Maren Martschenko ein Magnetprodukt-Kit. Das ist ein Selbstlernkurs, mit dem ich ein Produktangebot entwickeln kann, das Wunschkunden wie ein Magnet anzieht.
Ich packe den Freiraumbus und verlasse trotz Regen Kreativarbeitsplatzdie Stadt. Stehe in Uffing auf einem sehr schönen Campingplatz und blicke in die wolkenverhangenen Berge. Ein paar Sonnenstrahlen mogeln sich durch die Wolkendecke. Ich beginne meinen Selbstlernkurs, denke und schreibe. Mache einen langen Spaziergang entlang des Staffelsees und sortiere meine Gedanken.

Danach habe ich dringend eine Pause nötig und großen Hunger. Gluehwuermchen-FreiraumfrauIch koche mir eine Paprika-Kartoffel-Kokospfanne. (Ich mag es, wenn ich meine Leidenschaften verbinden kann, so könnt Ihr das Rezept auf meinem Kochblog nachlesen.) Der anschließende Spaziergang in der Dämmerung belohnt mich mit Glühwürmchen. Ich bin ganz fasziniert, denn eine ganze Schar blinkt da am Wegesrand. Sie sitzen, gut beschirmt vor dem Regen unter Blättern. Für ein Foto ist es viel zu dunkel, so ein Moment lässt sich nur zeichnerisch festhalten.

Am Freitagmorgen werde ich durch einen Platzregen geweckt. Wie schön, im warmen Bus zu sein. Erschrocken stelle ich dann fest, mein Bus steht in einem großen Regensee. Sozusagen: “Mein Haus im See hat Räder”. (Dabei hatte ich extra gefragt, ob es an der Stelle nass sei. Nein, hieß es da…!) Habe ziemlich Sorge, ob ich meinen Bus ohne Abschlepphilfe aus dem Regensee rausbekomme. Auch das Stromkabel, das sich munter durchs Wasser kringelt, stresst mich. Also zuerst den Bus vom Strom befreien und dann mutig losfahren. Puuuh, nochmal Glück gehabt, die Reifen greifen und ich kann den Bus aufs Trockene setzen.
Baumenergie-FreiraumfrauDurchatmen beim Morgenspaziergang, das brauche ich jetzt dringend um meine Batterien wieder aufzutanken. Die mächtige Eiche am Wegrand inspiriert mich mit ihrem Blätterdach zur Zeichnung Baumenergie. Übrigens, solche Zeichnungen entstehen mittlerweile oft auch auf dem Handy. Das habe ich immer dabei, auch wenn ich nur mit kleinem Gepäck unterwegs bin.

Den Rest des Tages arbeite ich an den Fragen aus dem Magnetprodukt-Kit weiter. Es geht dabei dann auch um eine Frage, die ich ebenfalls im Buch von Natalie Schnack “Leise Überzeugen” lese: “Was sind meine Stärken?”
Die Stärken der anderen sehe ich meistens sehr klar, doch bei mir selber bin ich da gerne betriebsblind.

Und deshalb frage ich jetzt Euch: “Welche Stärken/Qualitäten fallen Euch ein, wenn Ihr an mich, die Freiraumfrau denkt”. Ich freue mich über Eure Antworten, gerne hier als Kommentar oder auch direkt per Email. Bin sehr gespannt!!!

Wer mehr lesen will, meine bisherigen Beiträge aus dem Freiraumbus:
Mein Haus am See hat Räder
Aquarellkurs in Regensburg
Vom Herzogstand, Fallschirmspringern und Coaching im blauen Land

Über mich:
Die Frau, die Freiraum schafft.
Freiraumfrau-BerufsABC