Freiraumbus: Klarheit am Riegsee

Aquarell vom Riegsee von FreiraumfrauDieses Aquarell habe ich schon im Mai gemalt, als ich das erste Mal am Riegsee war. So ein klarer blauer Weitblick erwartet mich auch diese Woche, als mein Freiraumbus dort auf dem Campingplatz steht. Ich habe Glück und ergattere für eine Nacht einen der Premiumplätze mit genialer Aussicht. Um mich herum machen die Menschen Urlaub und ich arbeite.
Ich spüre, dass ich zu anderen und größeren Ergebnissen gelange, wenn ich in der Natur und mit diesem gigantischen Weitblick arbeite. Der intensive Perspektivwechsel schafft Freiraum und Klarheit.

Mehr zum Thema Freiraum findet Ihr hier:
Gedankensprünge am See sortieren
Freiraum2013, noch mehr Skizzen
Blaumacher-Interview

Freiraumbus: Von Wunschkunden, Glühwürmchen und einem Regensee

WunschkundenIn regelmäßigen Abständen mache ich mir Gedanken über meine Wunschkunden und mein Angebot. Wie passend, dass mir gerade jetzt die Losgöttin hold ist. Ich habe das Glück und gewinne bei Maren Martschenko ein Magnetprodukt-Kit. Das ist ein Selbstlernkurs, mit dem ich ein Produktangebot entwickeln kann, das Wunschkunden wie ein Magnet anzieht.
Ich packe den Freiraumbus und verlasse trotz Regen Kreativarbeitsplatzdie Stadt. Stehe in Uffing auf einem sehr schönen Campingplatz und blicke in die wolkenverhangenen Berge. Ein paar Sonnenstrahlen mogeln sich durch die Wolkendecke. Ich beginne meinen Selbstlernkurs, denke und schreibe. Mache einen langen Spaziergang entlang des Staffelsees und sortiere meine Gedanken.

Danach habe ich dringend eine Pause nötig und großen Hunger. Gluehwuermchen-FreiraumfrauIch koche mir eine Paprika-Kartoffel-Kokospfanne. (Ich mag es, wenn ich meine Leidenschaften verbinden kann, so könnt Ihr das Rezept auf meinem Kochblog nachlesen.) Der anschließende Spaziergang in der Dämmerung belohnt mich mit Glühwürmchen. Ich bin ganz fasziniert, denn eine ganze Schar blinkt da am Wegesrand. Sie sitzen, gut beschirmt vor dem Regen unter Blättern. Für ein Foto ist es viel zu dunkel, so ein Moment lässt sich nur zeichnerisch festhalten.

Am Freitagmorgen werde ich durch einen Platzregen geweckt. Wie schön, im warmen Bus zu sein. Erschrocken stelle ich dann fest, mein Bus steht in einem großen Regensee. Sozusagen: “Mein Haus im See hat Räder”. (Dabei hatte ich extra gefragt, ob es an der Stelle nass sei. Nein, hieß es da…!) Habe ziemlich Sorge, ob ich meinen Bus ohne Abschlepphilfe aus dem Regensee rausbekomme. Auch das Stromkabel, das sich munter durchs Wasser kringelt, stresst mich. Also zuerst den Bus vom Strom befreien und dann mutig losfahren. Puuuh, nochmal Glück gehabt, die Reifen greifen und ich kann den Bus aufs Trockene setzen.
Baumenergie-FreiraumfrauDurchatmen beim Morgenspaziergang, das brauche ich jetzt dringend um meine Batterien wieder aufzutanken. Die mächtige Eiche am Wegrand inspiriert mich mit ihrem Blätterdach zur Zeichnung Baumenergie. Übrigens, solche Zeichnungen entstehen mittlerweile oft auch auf dem Handy. Das habe ich immer dabei, auch wenn ich nur mit kleinem Gepäck unterwegs bin.

Den Rest des Tages arbeite ich an den Fragen aus dem Magnetprodukt-Kit weiter. Es geht dabei dann auch um eine Frage, die ich ebenfalls im Buch von Natalie Schnack “Leise Überzeugen” lese: “Was sind meine Stärken?”
Die Stärken der anderen sehe ich meistens sehr klar, doch bei mir selber bin ich da gerne betriebsblind.

Und deshalb frage ich jetzt Euch: “Welche Stärken/Qualitäten fallen Euch ein, wenn Ihr an mich, die Freiraumfrau denkt”. Ich freue mich über Eure Antworten, gerne hier als Kommentar oder auch direkt per Email. Bin sehr gespannt!!!

Wer mehr lesen will, meine bisherigen Beiträge aus dem Freiraumbus:
Mein Haus am See hat Räder
Aquarellkurs in Regensburg
Vom Herzogstand, Fallschirmspringern und Coaching im blauen Land

Über mich:
Die Frau, die Freiraum schafft.
Freiraumfrau-BerufsABC

Freiraumbus: Vom Herzogstand, Fallschirmspringern und Coaching im Blauen Land

Kochelsee-FreiraumfrauDer erste Juli teilt das Jahr in zwei Hälften. So fühlt es sich am Dienstag für mich an. Schon Jahreshalbzeit? Das irritiert mich, wo sind die Monate geblieben? Rückschau? Ausblick! Ich suche Weitblick für meine Gedanken und verlasse die Stadt mit dem Freiraumbus. Entscheide, die Bergbahn auf den Herzogstand zu nehmen. Intuitiv habe ich den richtigen Berg ausgesucht, passend zu diesen Tag. Gefühlt in der Mitte stehend zwischen dem blauen Voralpenland und der Bergkulisse im Hintergrund. Mit einem Blick in beide Richtungen schauen können. Ausgewogen. Mir zu Füßen, wie ein Edelstein, liegt türkisleuchtend der Walchensee. Ich spüre Dankbarkeit und Freude. Das erste Halbjahr 2014 brachteAquarelle-Freiraumfrau mir mein Haus am See auf Rädern. Ich werde den Rest des Jahres immer wieder damit unterwegs sein, Reiseskizzen zeichnen, Freiraumgeschichten erzählen.

Ich fange die Stimmungen dieses Tages in Fotos und Zeichnungen ein. Ganz schön schwer, die Magie der Bergseen zu aquarellieren.

Zwischenbemerkung: Wer Lust auf die eigene Jahresbilanz oder den Jahresausblick hat, den unterstütze ich gerne mit der Collagetechnik und Telefoncoaching.

Abends entscheide ich spontan unterhalb des Kesselbergs auf dem Campingplatz zu übernachten. Ich genieße den Ausblick auf den Kochelsee bis mich das aufziehende Gewitter in den Bus treibt. Habe Zeit, ein neues Rezept für meinen Kochblog zu kreieren: Linsensalat. Einfach, schlicht, lecker.

Ruth Frobeen twittert, ich solle die Füße in den See halten. Klar, mache ich, mehr als das, icFallschirmspringer-Freiraumfrauh gehe schwimmen am Mittwoch Morgen. Sehr mutig von mir, denn der See ist frostig kalt. Noch mutiger finde ich die vielen Bundeswehrsoldaten, die an einer Übung teilnehmen, die direkt neben dem Campingplatz stattfindet. Sie purzeln an grünen Fallschirmen wie Pilze aus dem Hubschrauber, bevor sie dann mit voller Uniform im Kochelsee baden gehen.

Das Blaue Land zeigt sich ab Mittwoch Mittag kalt und regengrau. Genau das richtige Wetter für den Besuch des Franz Marc Museums in Kochel. Museum-FreiraumfrauDen 2008 eingeweihten Museumsanbau kenne ich noch nicht. Mir gefällt die Verbindung von außen und innen durch große Fensterfronten. Die Natur wird selbst zum Bild im Raum. Ich mag die intensiven Bilder von Franz Marc. Die Bilder der Baselitz-Sonderausstellung erschließen sich mir nicht. Bei berühmten Künstlern ist anscheinend auch das eine oder andere Kritzelblatt museumstauglich. Neidvolle Gedanken, in die ich beim Cappuccino im Museumscafé versunken bin.

Der Donnerstag begrüßt mich mit strahlend blauem Wetter. Ich verliebe mich erneut in die wunderbaren Weitblicke und die Farben des Blauen Lands. Wieso eigentlich blaues Land? Der Begriff wurde bestimmt auch von der  Künstlergruppe Blauer Reiter inspiriert. Ich greife jedenfalls beim Aquarellieren verstärkt zu den blauen Farben und selbst die Grüntöne vertragen einen Stich blau.

Coaching im Blauen Land-FreiraumfrauDas Land, mit seinen Ausblicken und Farben inspiriert mich zu einem neuen Coachingformat: Freiraumfrau®-Coaching im Blauen Land. Auszeit und Perspektivwechsel. Intensive Gespräche beim Wandern im Freiraum. An Wegpunkten Pausen einlegen und das Gesagte, Gehörte in Bilder fassen. In diesem Coachingformat zeichne ich für Dich, male Dein Thema und Du bekommst als Erinnerung meine Originalzeichnungen. Mehr Details dazu folgen in den nächsten Tagen.